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würdest du lieber in einem Zimmer schlafen und spielen das unordentlich Mila kommt zusammen mit Saskia, der Reitleh-rerin, zu meiner Box. „Das ist Neisty. Er ist ein Is-länder Pony.“, sagt sie zu Mila. Mila schaut mich an, streichelt mir über die Nüstern und sagt: „Hallo Neisty, ich bin Mila.“ Mila scheint keine Angst vor mir zu haben. Das freut mich. Und deshalb bemühe ich mich ganz vorsich-tig und brav zu sein als Saskia mich am Halfter aus meiner Box führt. Dann geht Saskia mit Mi-la zu der Sattelkammer. In der Sattelkammer ist mein Zaumzeug, Putzzeug und Sattel aufbewahrt.  und nicht sauber ist? Nicht oder? Als sie zurückkommen, hat Mila schon ihren Reithelm auf. Der ist sehr wichtig. Auch trägt sie eine be-queme Reithose und Reit-stiefel. Saskia zeigt Mila genau wie man sich auf das Reiten vorbereitet und Mila sieht ganz genau zu: Zuerst werde ich or-dentlich von den Beiden begrüsst, geputzt, gestriegelt und mir werden die Hufe ausge-kratzt. Als nächstes legt Saskia mir die Sattel-decke über den Rücken. Sie muss ganz glatt sein, denn wenn sie Falten hat, drückt das und das würde mir beim Reiten wehtun. Dann hebt Saskia den Sattel auf meinen Rücken und zieht den Sattelgurt an. Sie achtet genau darauf, dass die Lederriemen nicht verdreht sind. Denn sonst könnte ich mich aufscheu-ern. Einer meiner Freunde bläht sich beim Satteln immer auf. Das sieht sehr lustig aus, weil er dann so dick aussieht. Saskia muss den Gurt dann während der Reitstunde noch einmal nachziehen, da der sonst auf seinem Rücken herumrutscht und der Reiter herunterfallen und sich verletzen könnte. Ich blähe mich nicht auf. Saskia zeigt Mila wie sie mir das Zaumzeug richtig anlegen muss. Das nennt man auch auftrensen. Dabei schiebt sie zuerst das Ge-biss-Stück in mein Maul und streift mir dann vorsichtig das Genickstück über die Ohren. Das Gebiss ist für mich wie ein Kaugummi, auf dem ich herumkauen kann. Dann zeigt sie Mi-la wie sie die Riemen verschnallen muss. Sie dürfen nicht zu eng und nicht zu weit sein. Als sie damit fertig ist, gehen wir auf den Reit-platz. Auf ein Pony hinaufzukommen, ist am Anfang gar nicht so leicht. Auch Mila hat damit Mü-he. Doch Saskia zeigt ihr wie es geht. Sie muss nah an meiner Schulter stehen und Richtung Schweif schauen und die Zügel in der linken Hand halten. Bald sitzt Mila im Sattel. Von Sas-kia bekommt sie die Aufgabe, sie soll sich ei-nen Faden vorstellen, der an ihrem Kopf an-gemacht ist und sie nach oben zieht. Und schon sitzt Mila gerade auf meinem Rücken. Mila muss die Ellenbogen nah am Körper hal-ten und ihre Beine locker herunterhängen las-sen. Es ist wichtig, dass sie sich nicht an den Zügeln festklammert und an ihnen zerrt, denn das tut mir im Maul weh! Saskia erklärt Mila, dass sie ihre Beine an mei-nen Bauch drücken soll, damit ich weiss, dass ich vorwärts gehen soll. Das nennt man Schenkelhilfe. Sie darf aber dabei nicht an den Zügeln ziehen. Sonst heisst das für mich: Bleib stehen! Ich muss jetzt gut aufpassen, damit ich Milas Zeichen genau verstehe. Sie gibt mir diese Zeichen, auch Hilfen genannt, mit den Zügeln, ihren Schenkel, ihrem Ge-wicht und ganz wichtig mit ihrer Stimme!  Wir beginnen in der Gangart Schritt. Das ist die langsamste Gangart, gerade gut, um das Reiten zu lernen. Am Anfang hat Mila noch etwas Mühe und wir brauchen mehrere An-äufe. Doch dann ge-lingt es uns im-mer bes-ser. Mila freut sich. Und ich mich auch. Bald weiss sie auch wie man die Richtung wechselt und was sie machen muss damit ich stehen bleibe. Am Ende der Reitstunde zeigt Saskia Mila, wie sie mich nochmals pflegen muss. Als sie damit fertig ist, bekomme ich von Mila eine leckere Möhre. Zum Abschied kommt Mila an meine Box und sagt: „Danke Neisty, wir haben das prima gemacht.“ Sie streichelt mich und verlässt zu-sammen mit Saskia den Stall. Ich finde auch, dass Mila und ich das toll gemacht haben. Ich mag Mila. Und ich freue mich ja schon so auf die nächste

 

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